Fortbildungen

Vorurteilsbewusstsein, Diskriminierungsfreiheit und Diversity professionell umsetzen

In unseren Fortbildungen vermitteln wir professionelle Kompetenzen im konstruktiven, wertschätzenden und nichtdiskriminierenden Umgang mit Vielfalt. Wir denken Nichtdiskriminierung, kultursensible Kommunikation und professionelle Qualitätsstandards zusammen und konzentrieren uns dabei auf Berufe und Tätigkeitsfelder, die wir selber ausüben oder ausgeübt haben, z. B. Bildung, Beratung, Soziale Arbeit, Gewerkschaftsarbeit, Hochschulen und Justiz. Gerne konzipieren wir auch maßgeschneiderte Inhouse-Trainings.

Orientiert an der Praxis

Themen und Methoden ergeben sich aus den Erfordernissen der jeweiligen Arbeitsbereiche. Wir schließen dabei Lücken im bestehenden Aus- und Fortbildungsangebot oder wenden uns an berufliche Quereinsteiger_innen und Ehrenamtliche. Themen können z. B. sein: die Entwicklung einer vorurteilsbewussten und nichtdiskriminierenden Haltung, verständliche, wertschätzende und kultursensible Kommunikation, die Bearbeitung typischer Konfliktdynamiken und die Entwicklung inklusiver und diversitätsgerechter Angebote. Da es am leichtesten fällt, anderen offen und fair zu begegnen, wenn man sich selbst wohl und ausgeglichen fühlt, haben auch Themen wie Praxisreflexion, Burn-Out-Prävention und Work-Life-Balance ihren Platz. All dies wird eng zugeschnitten auf den jeweiligen Aufgabenbereich der Teilnehmenden und dessen spezifische Herausforderungen.

Methoden und Modelle wählen wir je nach Thema z. B. aus Anti-Bias- und Diversity-Ansätzen, kommunikationspsychologischen und soziolinguistischen Ansätzen zur interkulturellen Kommunikation und aus der Positiven Psychotherapie. Um die Teilnehmenden noch intensiver einzubinden und die Umsetzung des Gelernten zu unterstützen, ergänzen wir Trainingsmethoden durch partizipative Moderationsmethoden und Elemente der Super- und Intervision. In unseren Inputs brechen wir Erkenntnisse aus der neuesten wissenschaftlichen Literatur, Rechtsprechung etc. für die Praxis herunter und veranschaulichen sie mit echten Fallbeispielen.

Ziele

Unser Ziel ist es stets, dass die Teilnehmenden sowohl das Gelernte in ihrem Arbeitsbereich unmittelbar anwenden können als auch einen persönlichen Nutzen aus der Fortbildung ziehen.

Zielgruppen

Für alle, die beruflich mit vielfältigen Zielgruppen zu tun haben bzw. mit Teilnehmer*innen oder Ratnehmer*innen arbeiten, deren kulturelle Bezüge und sozialen Positionierungen sich stark von den eigenen unterscheiden, z. B.

  • f Berater*innen
    • u Inhouse Trainings „Transkulturelle Beratung: vorurteilsbewusst und diskriminierungskritisch“ j Flyer (pdf) »
  • f Rechtsanwält*innen
  • f Erwachsenenbildner*innen
  • f Unternehmen und Verwaltungen im Prozess Interkultureller Öffnung, Diversity Management, Willkommenskultur
  • f Hochschulen im Prozess der Internationalisierung vor Ort (Internationalization at home)

Die Dauer einer Fortbildung hängt von Themen und Zielgruppen ab. In der Regel dauern unsere Fortbildungen zwischen 2 und 4 Tage und werden in einem transdisziplinären Team durchgeführt, das möglichst nah an der beruflichen Praxis der Teilnehmenden ist.